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Bei epubli sind zwei Bücher von mir erschienen:


 

Jürgen Schwarz: Essays - Tragödie. Spiel. Theater. Erziehung. Werbung. Poesie

Kurzbeschreibung

Erscheinungstermin: 24. Februar 2012

Die vorliegenden Essays sind etwa 50 Jahre alt und stehen deshalb unter dem Verdacht, veraltet und überholt zu sein. Ein Blick auf die Themen zeigt allerdings, dass es sich um Fragestellungen handelt, die zeitlos sind. Wie handelt ein Mensch in einer außergewöhnlichen Grenzlage? Wird das menschliche Leben vom Schicksal oder vom Zufall bestimmt? Gibt es für die Entwicklung eines Menschen historische und soziale Grenzen? Kann sich der Mensch einem erzieherischen Drill widersetzen? Kann Werbung die Entscheidung eines Menschen beeinflussen? Inwieweit bestimmt die Liebe das Leben eines Menschen? Ein Essay ist eine geistreiche Abhandlung über ein kulturelles und gesellschaftliches Phänomen, wobei es weniger auf eine wissenschaftlich stringente Beweisführung ankommt als vielmehr auf eine persönliche Meinungsäußerung im Sinne der Fontane’schen Causerie, also einer lockeren Plauderei in literarischer Form. Das ist zwar nicht bei allen hier vorliegenden Essays der Fall, zumal sie aus dem universitären und nicht dem journalistischen Bereich stammen. Aber die Essays stammen aus der Studentenzeit des Autors, als er noch nicht in der Lage war, wissenschaftlich exakt bis in die letzten gedanklichen Verästelungen hinein zu argumentieren. In diesem Sinne sind die hier vorgelegten Texte Essays im herkömmlichen Sinne.

Produktinformation

  • · Taschenbuch: 120 Seiten
  • · Verlag: epubli GmbH (24. Februar 2012)
  • · Sprache: Deutsch
  • · ISBN-13: 978-3844218428


 

Jürgen Schwarz: Das System der Kardinaltugenden bei Platon

Erscheinungstermin: September 2013

Vorwort

Der Autor nahm von 1988 bis 1990 an erweiternden Studien für Lehrer im Fach Ethik teil, musste am Ende eine schriftliche Hausarbeit über Platons Kardinaltugenden anfertigen und sich einer mündlichen Prüfung beim Wissenschaftlichen Prüfungsamt für die Lehrämter an der Justus-Liebig-Universität in Gießen unterziehen.

Der Gutachter, ein Professor aus Mainz, wollte aber die Hausarbeit nicht annehmen, weil seiner Meinung nach die in ihr enthaltenen Exkurse zur Literatur nichts mit dem philosophische Thema zu tun hätten. Der Autor musste diese Teile wieder entfernen und das Ganze noch einmal einreichen.

Die Verkürzung der Ursprungsfassung war eigentlich schade, denn die literarischen Exkurse sollten zeigen, dass Platons Kardinaltugenden von so großer Bedeutung sind, dass sie die Grundlage literarischer Werke bilden und das Leben von Menschen bis in die letzten Konsequenzen hinein bestimmen können.

Eine weitere Kontroverse kam hinzu: Das Regierungspräsidium in Kassel wollte die Erweiterungsprüfung nicht anerkennen, obwohl das im Ausschreibungserlass zugesagt war. Begründung: Eine Erweiterungsprüfung könne nur dann anerkannt werden, wenn sie sich auf den Fächerkanon der Verordnung über die 1. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien beziehe. Eine irrsinnige Begründung, denn dabei blieb unberücksichtigt, dass das neu eingerichtete Fach Ethik für hessische Schüler zum Pflichtunterricht gehörte, für den man ja gerade durch eine Weiterbildungsmaßnahme die notwendigen Lehrer ausbilden wollte. Nur mit anwaltlicher Hilfe konnte der Autor die Anerkennung erreichen, die aber dann bedeutungslos blieb, weil an der Schule des Autors der Ethik-Unterricht weitgehend eingestellt wurde. Er war zu einer unliebsamen Konkurrenz für den Religionsunterricht geworden.

All diese Querelen sollen aber die Freude an der Beschäftigung mit Platons Kardinaltugenden nicht schmälern, zumal seine Ausführungen über Gerechtigkeit einen Nerv der aktuellen politischen Diskussion treffen.

Die hier vorgelegte Arbeit umfasst auch die abgelehnten literarischen Exkurse.

Produktinformation

· Taschenbuch: 52 Seiten

  • · Verlag: epubli GmbH (26. September 2013)
  • · Sprache: Deutsch
  • · ISBN-13: 978-3844268430
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